| Die Laaser Marmorbahn - Verein Freunde der Schrägbahn
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| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 5 |
| © Wolfgang Morscher und Hubert Tscholl |
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 1 - Einleitung / Marmorbruch |
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 2 - Marmorseilbahn |
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 3 - Transportbahn Laaser Tal |
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 4 - Schrägbahn |
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 5 - Transportbahn Tal, Zusatzinformationen |
Wenn ein Wagen in der Talstation der Schrägbahn eingetroffen ist, werden die Wagenbremse und die beidseitigen Wagonfixierungen gelöst. Anschliessend wird die Lokomotive an den Wagon geführt und dieser angekoppelt. Die talseitige Werksbahn führt die Wagons über eine 600 Meter lange Schmalspurstrecke nun in das Werksgelände der "Lasa Marmor", wo die Wagons über den fahrbaren Werkskran entladen werden und der Marmorblock der industriellen Verarbeitung zugeführt wird.
Die Lokomotive der talseitigen Werksbahn der Laaser Marmorwerke am Laaser Bremsberg
Lösen der Wagonbremsen
Fixierung des Wagons für die Fahrt am Bremsberg der Schrägbahn Laas
Abfahrt des Marmors von der Plattform des Bremsberges in Richtung Marmorverarbeitung
Typenschild der Lokomotive der Lokomotive am Laaser Bremsberg:
Die Werksbahn der Laaser Marmorproduktion
Transport des Marmors zum Werksgelände der Marmorverarbeitung "Lasa Marmor"
Das Werksgelände der "Lasa Marmo", "Laaser Marmor"
St. Martin
St. Martin, am südseitigen Berghang, hoch über dem Dorf Laas, am Eingang ins Laaser Tal gelegen wird 1323 erstmals erwähnt, dürfte aber sicher älter sein. Martinspatrozinien weisen auf ein hohes Alter und fränkischen Ursprung hin. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in St. Martin noch mehrere Male im Jahr die hl. Messe gelesen und gingen Bittgänge nach St. Martin. Jetzt zieht man nur mehr am Martinitag betend hierher und feiert das Messopfer. Am Scheibenschlagsonntag (1. Fastensonntag) lassen die Buben gern vom Martinsbühel ihre glühenden Holzscheiben ins Tal rollen und im Herbst beim Almabtrieb künden Hirten durch "Goaßlschnölln" von dort oben den Dörflern ihre Ankunft. Als man noch mit Fuhrwerken die Marmorblöcke vom Bruch zu Tal beförderte, ging es hier wohl oft recht lebhaft zu. Vor der nicht ungefährlichen Talfahrt mit den tonnenschweren Blöcken erflehten die Fuhrleute vom hl. Martin im nahen Kirchlein noch seinen Schutz. Eine Anekdote dazu wird über den "Bäckn Martl" erzählt: Hinweis:
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