Die Laaser Marmorbahn - Verein Freunde der Schrägbahn

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Marmor:

- Das "Marmorgebirge" des Jennwandstocks südlich von Laas entstand etwa dreißig Kilometer unter der Erdkruste und wurde in der jüngsten Phase der alpidischen Gebirgsbildung zu Gipfeln der Berge gehoben. Laaser Marmor erblickt damit nach über 500 Millionen Jahren das Licht der Welt.

- Laaser Marmor (international: "LASA marble") ist wegen seiner Verwitterungsresistenz und Frostbeständigkeit, seiner Kompaktheit, Reinheit und Feinkörnigkeit weltweit sehr geschätzt.

- Menhire aus Laaser Marmor belegen eine prähistorische Steinbearbeitung, römische Meilensteine belegen den weißen Marmor bei den Römern.

- ab dem 17. Jahrhundert systematischer Marmorabbau.

- heute industrielle Marmorverarbeitung und bergwerksmässiger Abbau rund um die Uhr.

- Berufsfachschule für Steinbearbeitung "Johannes Steinhäuser" in Laas, der Marmor wird in der Kunst höchst geschätzt.

Laaser Marmorbahn:

- geplant 1929, erbaut 1930, seither in unverändertem Originalzustand in Betrieb.

- Teilstrecken: Seilkran, obere Marmorbahn, Schrägbahn, untere Marmorbahn, Portalkräne.

- Seilkran: 475 Meter quer über das Laaser Tal, 175 Meter Höhendifferenz.

- obere Marmorbahn: Spurweite 1 m, 1.800 m Streckenlänge.

- Schrägbahn: Spurweite: 2,60 m, 950 m Höhendifferenz.

- untere Marmorbahn: Spurweite 1 m, 800 m Streckenlänge.

- Gesamtlänge der Marmorbahn: 4025 m.

- umweltschonender Betrieb im Nationalpark Stilfserjoch.

- Die "Stiagn": ein unterirdischer Knappensteig mit 368 Stufen.