| Die Laaser Marmorbahn - Verein Freunde der Schrägbahn
Schraegbahn.it >> Die Laaser Marmorbahn |
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| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Meisterwerk, Teil 1 | ||||||||||
| © Wolfgang Morscher und Hubert Tscholl | ||||||||||
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 1 - Einleitung / Marmorbruch | ||||||||||
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 2 - Marmorseilbahn | ||||||||||
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 3 - Transportbahn Laaser Tal | ||||||||||
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 4 - Schrägbahn | ||||||||||
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 5 - Transportbahn Tal, Zusatzinformationen | ||||||||||
Wegen der hohen internationalen Nachfrage steht diese Dokumentation in folgenden Sprachen zur Verfügung:
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Die Marmorbahn in Laas im Vinschgau, Südtirol, kann zu Recht als technisches "Weltwunder" bezeichnet werden, da es sich um eine eben weltweit einzigartige Einzelanfertigung in unvergleichlicher Umgebung (Nationalpark Stilfser Joch) handelt. Zudem repräsentiert die Laaser Marmorbahn ein technisches Denkmal des höchsten Standards, da diese in unverändertem Originalzustand seit 1930 betrieben wird.
Schrägbahn Marmorbahn Laas
Um den Nationalpark Stilfser Joch zu schonen, wurde schon im Jahr 1929 die Lösung mittels Seilbahn und Elektrolokomotiven geplant und errichtet, da ein LKW-Transport der Natur großen Schaden zufügen würde und auch wesentlich kostenintensiver wäre. Geographische Übersicht zur Marmorbahn in Laas: Anmerkung: zur besseren Navigation zoomen Sie bitte in die jeweilige Region!Sie können in der Karte zwischen Kartenansicht und Satellitenansicht umschalten.
Früher wurden die Marmorblöcke auf Schleifbäume ("Schloafbam") verladen und mit Seilen ins Tal gebremst. Auf flacheren Teilstrecken kamen Protzen oder Schlitten zum Einsatz. 1882 wurde am Göflaner Berg eine Art Rutschbahn (Steinsäulen) gebaut, mit der die Steine über quergelegte Rundhölzer ("Schwartlinge") geschleift ("g'schluzt") wurden, wobei sie mit um massive, seitwärts in den Boden gerammte Pfosten geschlungenen, dicken Hanfseilen talwärts gebremst wurden. Der Laaser Marmor (CaCO3) ist sehr hart, druckfest und wasserundurchlässig und ist daher von Bildhauern, Steinmetzen, Künstlern und Industrie in der ganzen Welt begehrt. Die Marmortypen heißen: "reinweißer Statuario", "Bianco Lasa Classico", "Bianco Lasa Ortles", "Bianco Lasa Cevedale", "Bianco Lasa Cevedale Nuvolato", "Vena Oro", "Vena Verde", "Arabescato", "Fior di Melo" und "Lasa Fantastico". Die "Laaser Marmorwerke" wurden 1865 von Johann Steinhäuser errichtet. Josef Lechner, genannt "Marmor-Lechner" erreichte um 1883 mit dem Marmor aus dem Weißwasserfall und der Jennwand internationale Bekanntheit des Laaser Marmors. Seit 1982 gibt es in Laas wieder eine Fachschule für Steinbearbeitung. Alle Marmorbrüche von Laas liegen im italienischen Nationalpark Stilfser Joch, daher stellte der Bremsberg - der erste Schrägaufzug der Welt - schon zur Konstruktionszeit und bis heute die umweltschonendste Transportmethode des Marmors dar. © Wolfgang Morscher und Hubert Tscholl, Juni 2010 |
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| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 1 - Einleitung / Marmorbruch | ||||||||||
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 2 - Marmorseilbahn | ||||||||||
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 3 - Transportbahn Laaser Tal | ||||||||||
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 4 - Schrägbahn | ||||||||||
| Die Marmorbahn in Laas - ein technisches Weltwunder, Teil 5 - Transportbahn Tal, Zusatzinformationen | ||||||||||
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